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IMPRO

IMPRO - Improved Management of Patients with Recent-Onset Stable Chest Pain Innovatives Management für Patient*innen mit erstmals aufgetretenen stabilen Thoraxschmerzen

Die IMPRO-Studie untersucht einen neuen Versorgungsweg für Patient*innen mit Brustschmerzen und dem Verdacht auf eine chronische koronare Herzkrankheit (KHK). Im Gegensatz zur akuten KHK, die meist im Krankenhaus behandelt wird, liegt der Fokus hier auf der ambulanten Diagnostik und Therapie.

Bundesweit nehmen über 300 hausärztliche, radiologische und kardiologische Praxen an der Studie teil. Patient*innen mit entsprechenden Beschwerden werden in zwei Phasen begleitet: In der Kontrollphase erfolgt die Versorgung wie bisher üblich. In der anschließenden Interventionsphase wird die neue interdisziplinäre Methode zur Diagnose und Weiterversorgung – teils unter Einbezug eines Kardio-CTs – angewendet. Ziel ist es, herauszufinden, welcher Versorgungsweg sich langfristig besser bewährt.

Die Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Hausärzt*innen, Radiolog*innen, Kardiolog*innen und Herzchirurg*innen.

Mit über 3.000 Patientinnen, 30 Forschungspartnern und 16 beteiligten Regionen gehört IMPRO zu den größten interdisziplinären Studien im ambulanten Bereich – und liefert wichtige Impulse für die zukünftige Versorgung von Patient*innen mit chronischer KHK.

Die AM RUB führt die Prozessevaluation durch. Wir untersuchen die Durchführung der Versorgungswege, fördernde und hemmende Faktoren sowie die Erfahrung der Beteiligten in einem Mixed-Methods Design. Hierfür setzen wir Fragebögen ein und führen Interviews mit allen Stakeholdern.

Die Validität insbesondere von Vergleichen kardiovaskulärer Mortalitätsraten ist stark eingeschränkt, da diese Mortalitätsraten durch Faktoren beeinflusst werden, die unabhängig von der Morbidität der Bevölkerung sind. Schlussfolgerungen daraus zur Qualität der Versorgung oder der Effizienz des Gesundheitssystems sind nur eingeschränkt über Vergleiche altersstandardisierter Mortalitätsraten möglich.
Zusätzlich wird ein Verfahren zur Berechnung eines Konfidenzintervalls für den normierten Mortalitätsindex erarbeitet werden.

Förderkennzeichen



01NVF24302

Ethik-Antrag (gestellt)



Hauptstudie Marburg 11.06.2025 AZ 25-179 BO

Projektträger



Innovationsausschuss des gemeinsamen Bundesausschuss GBA

Projektlaufzeit



3 Jahre 01.07.2025 – 30.09.2028

Ansprechpartner*innen



Projektleitung

Dr. med. Kathrin Schlößler
kathrin.schloessler@rub.de

 

Projektmitarbeiter*innen

Flora-Marie Hegerath-Segler, M.S.c.
flora-marie.hegerath@rub.de

Kooperationspartner*innen



  • AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

  • BARMER

  • Klinik für Radiologie am Campus Charité Mitte, Berlin

  • Allgemeinmedizinisches Institut, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

  • Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Georg-August-Universität Göttingen

  • Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt am Main

  • Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Diagnostische und interventionelle Radiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

  • Fachgebiet für Gesundheitsökonomie, TUM School of Medicine an d Health, Technische Universität München

  • Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Klinikum Nürnberg

  • radiomed Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin, Wiesbaden

  • Radiologische Allianz, Hamburg

  • Klinik für Radiologie, RHÖN-Klinikum AG Campus Bad Neustadt

  • Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr-Universität Bochum

  • Institut für Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum München

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Augsburg

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universität Ulm

  • Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universität Ulm

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universität zu Köln

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universität zu Lübeck

  • Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Kinderradiologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

  • Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Jena

  • Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung, Universitätsklinikum Tübingen

  • Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Leipzig

  • Institut für Community Medicine, Abt. Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Greifswald

  • Institut für Allgemeinmedizin und Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsmedizin Rostock

     

Konsortialführung

Institut für Allgemeinmedizin, Philipps Universität Marburg

Projektleitung und -supervision:

  • Dr. Annika Viniol
  • Veronika van der Wardt
  • Jörg Haasenritter
  • Dr. Norbert Donner-Banzhoff

Kooperation bei Prozessevaluation:
Veronika van der Wardt | veronika.vanderwardt@uni-marburg.de

Projektmanagement:
Julia Heisig | julia.heisig@uni-marburg.de

Drittmittel und kick-off:
Karen Clausen | karen.clausen@uni-marburg.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: